Schach-Strategie 2: Das Brett und die Figuren

Neben den allgemeinen Strategien ist besonders wichtig, beim eigenen Schachspiel so etwas wie einen roten Faden zu finden. Viele Regeln wie das „frühe Entwickeln der Läufer und Springer“, „Dame nicht zu früh ins Spiel bringen“ sowie „Rochieren bis zum 10. Zug“ kursieren in allen Schachbüchern und Spielanleitungen.

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Natürlich sind Regeln wichtig, aber Schach ist immer ein Miteinander mit dem Gegner, und Regeln von Super-Schachspielern basieren meist auf Partien zwischen Spielern, die kaum oder keine Fehler machen. Deshalb ist es vielleicht zunächst hilfreich, ein paar ganz grundlegende Elemente in Bezug auf Spielbrett und Figuren festzulegen.

Zentrum und den freien Raum kontrollieren

Nicht umsonst fangen fast alle bekannten Eröffnungen mit dem Königs- oder Damenbauer, bzw. einem Springer an. Ziel ist es, direkt einige Felder im Zentrum des Schachbretts zu kontrollieren. Das gilt aber nicht nur für die Eröffnung. Im Zentrum haben alle Figuren mehr Aktions- und Spielraum.

Das Entwickeln der mittleren Figuren

Springer und Läufer bringen auf der Grundlinie eher wenig, also raus damit, allerdings kontrolliert und koordiniert. Das bedeutet, sie brauchen eine vernünftige Deckung sowie Rückzugsmöglichkeiten und ihre Position muss im Spiel auch einen Sinn ergeben. Einfach raussetzen kann Angriffe provozieren und Tempoverlust verursachen.

Bauernstruktur beobachten und kontrollieren

Bauern werden spätestens im Endspiel äußerst wichtig. Doppelte Bauern (hintereinander) sowie einzelne Bauern (ohne Bauer auf der Nachbarlinie) sind eher schlecht und über das ganze Spiel zu vermeiden. Gleiches gilt für zu große Abstände zwischen benachbarten Bauern.

Kontrollieren offener Linien

Offene Linien entstehen durch fehlende Bauern. Da aber nur die Dame und die beiden Türme für die Kontrolle vertikaler und horizontaler Linien auf dem Brett infrage kommen, sollten sie für diese Aufgabe genutzt werden. Daher auch die Regel mit dem frühen Rochieren, denn frei bewegliche Türme können sich auf der Grundlinie besser bewegen und gegenseitig decken.

Position der Könige

Der König ist sozusagen der Augapfel der eigenen Figuren-Struktur auf dem Schachbrett. Seine Position, auch in Relation zum König des Gegners, sollte unbedingt gut abgesichert sein, also weder auf freien Linien, noch weniger zwischen bedrohten Feldern. Je weniger Ausweichmöglichkeiten der König hat, umso gefährlicher wird es. Der König ist die wichtigste Figur auf dem Schachbrett und darf selbst bei der vermeintlich sicheren Attacke auf den Gegner nie aus den Augen gelassen werden.

Wer sich als Anfänger im Schach diese grundlegenden, strategischen Hilfsmittel zum Aufbau seines Schachspiels zu Herzen nimmt, sollte mit einer soliden Stellung seiner Figuren kaum Probleme bekommen.